Doc Harmonys Geschichte

Von unserer Familie zur Ihrer!

1991…
wurde Dr. Harmonys Sohn Christopher mit einer Ohrenentzündung diagnostiziert. Während der darauf folgenden 6 Monate wurden ihm mehrere Dosen Antibiotika verabreicht, aber keine davon schlug an, im Gegenteil. Die allerletzte Dosis Antibiotikum führten zu heftigem Erbrechen. Von da an war Harmony klar: „Genug ist genug“.

In Wirklichkeit hatte Harmony aber keine Ahnung, an wen sie sich wenden konnte und was für Möglichkeiten ihr blieben. Zu dieser Zeit arbeitete sie für das größte Versorgungsunternehmen im Südwesten der USA und sie glaubte an ihren schnellen Erfolg mit Hilfe ihres Bachelor-Abschlusses in internationalen Studien.

Während sie zusah, wie sich die Gesundheit ihres Sohnes verschlechterte, erinnerte sie sich schließlich an einen Heilpraktiker in Georgia, Dr. Berryhill. Sie ging zu Dr. Berryhill, der ihr die Verwendung von Ohrkerzen empfahl. Ihrer Unwissenheit und Unbildung zufolge hielt Harmony dies für eine sehr seltsame Idee, aber sie hatte alles andere schon versucht. Die Vorstellung, eine brennende Kerze in das Ohr ihres Sohnes zu stecken, machte für sie wenig Sinn.

Aus Verzweiflung kaufte sie Ohrkerzen aus einem Reformhaus in der Nähe und sie behandelte das Ohr mit 4 Kerzen, während Christopher mit Lutscher im Mund „Die kleine Meerjungfrau“ anschaute.

Im Laufe der Behandlung entspannte er sich immer mehr und Harmony merkte, dass die Kerzen ihrem Sohn nicht wehtaten, sondern ihm Erleichterung und Komfort boten. Die Tatsache, dass er seither nie wieder eine Ohrenentzündung hatte, überzeugte sie. Kurz nach der Anwendung bekam Harmony einen Anruf von Dr. Berryhill, der sie dazu ermutigte, selber Ohrkerzen herzustellen und zu verkaufen. Er versprach, ihr alles beizubringen, was er an der Royal Academy of London gelernt hatte.  Nicht umsonst war Dr. Berryhill eingereiht worden, um der Arzt der Queen zu werden. Harmony befolgte seinen Rat und mit Hilfe seines Wissens stellte sie 1991 ihre erste Ohrkerze her.

Zufällig hatte sie angefangen, gemeinsam mit dem Sektor für Naturkost am „Dietary Supplement Health and Education Act“ (DSHEA) – Nahrungsergänzungsmittelgesetz – in Georgia zu arbeiten. Dieses Gesetz war für den Schutz der Ergänzungsmittel innerhalb der USA entscheidend. Obwohl Harmony nicht viel über die Industrie der Naturheilkunde wusste, war sie überzeugt, dass jeder das Recht hat, seine eigene Gesundheitspflege zu wählen – egal ob Schulmedizin oder Naturheilkunde.

harmony-cone-ear-candlesUnter der Anleitung von Dr. Berryhill begann sie 1992 den Verkauf von Ohrkerzen. Ihr gefiel es, die Naturkostgemeinschaft vor Ort kennenzulernen. Infolge ihrer Arbeit mit dem DSHEA wurde sie mit offenen Armen empfangen und ihre Geschichte und ihre Ohrkerzen trafen auf offene Herzen.

Harmony reiste als hausunterrichtende Familie umher. Gemeinsam unternahmen sie Ausflüge und besuchten gleichzeitig Reformhäuser in Georgia, Florida und Tennessee. Sie ist dankbar dafür, dass ihre Kinder als Familie aufwachsen und zusammen arbeiten und lernen konnten, und die Naturkostgemeinschaft kennenlernen durften.

Harmony teilte ihre Kerzen mit den Hauslehrern, der Hebamme und der Nachbarschaft, immer wieder fasziniert von der zutiefst entspannenden Wirkung auf die Familien.

Noch bemerkenswerter waren die Verbesserungen der Gesundheit nach Anwendung der Ohrkerzen in stressigen Situationen. Während dieser Zeit entschied sich Harmony dazu, wieder zur Universität zu gehen, um ihren Master und Doktor in der Wissenschaft der Naturheilkunde zu erlangen. Ihr abschließender akademischer Erfolg war ihre Abschlussarbeit zum Thema Ohrkerzen, in der sie die aufdeckte, dass Ohrkerzen vielen Irrtümern unterlegen sind. Dadurch wurde die korrekte Unterrichtung und Anwendung sowie die sachgerechte Klassifizierung von Ohrkerzen weltweit ermöglicht. Ohrkerzen sind kein Medizinprodukt. Sie dienen zur Entspannung des gestressten Körpers.

Durch ihren wachsenden Kundenkreis wurde Harmony klar, dass sie nicht länger alleine Ohrkerzen herstellen und gleichzeitige ihre Kinder unterrichten konnte. Ihre Familie stellte jeden Abend Ohrkerzen her und sie wussten, dass sie Unterstützung brauchten. Harmony wandte sich an ihre Gemeinschaft von heimunterrichtenden Familien, insbesondere an alleinerziehende Mütter. Da sie selbst seit einiger Zeit alleinerziehend war, wollte sie anderen Müttern helfen, damit diese zu Hause bleiben und ihre Kinder aufwachsen sehen konnten.

Letztendlich wuchs Harmonys Team und umfasste Familien der Ureinwohner Amerikas, Menschen mit Behinderungen und Senioren. Harmony setzte das Prinzip des fairen Handels ein, noch bevor es überhaupt innerhalb der Marketingwelt entwickelt wurde. Durch das Helfen der Bedürftigen, angemessene Ausbildungen, flexible Arbeitszeiten und Pensa war es ihr möglich, weltweit zum größten Unternehmen zu werden, das handgefertigte Ohrkerzen herstellt. Sogar noch heute gibt es im Bürogebäude von Harmony Cone Ear Candles einen Bereich, in dem unsere alleinerziehenden Mütter ihre Kinder neben ihrer Arbeit hier unterrichten können.

Im Laufe der ersten Betriebsjahre legte Harmony großen Wert darauf, ihre CO2-Bilanz zu neutralisieren. Auf insgesamt 8 ha gelang es ihr gemeinsam mit ihrer Familie, ihren eigenen Strom für ihre Familie und Harmony Cone Ear Candles zu erzeugen.

Durch die Verwendung von weniger als 0,5 ha wurden die verbleibende Fläche, die Bäume und die Tiere vor Kahlschlag und Abholzung geschützt. Harmony und ihre Familie begannen, biologisch anzubauen, und seither ist es ihnen gelungen, mehr als 40 verschiedene Kräuterarten und viele verschiedene Gemüse- und Obstsorten heranzuziehen. Auf diese Weise konnte sie ihren Kindern die wichtige Rolle des Planeten, der Erde und unsere Verbindung zu beiden beibringen. Sogar ihre Söhne, die immer noch Holz für den Winter hacken, verstehen und respektieren die Beziehung zwischen dem Baum, den die Natur bereitstellt, und dem Holz, das sie im Winter wärmt.

Im Laufe der folgenden Jahre unternahmen Harmony und ihr Ehemann weiterhin Änderungen für eine erhöhte Sicherheit und Wirkungskraft der Ohrkerze. Die Kerzen entwickelten sich zur ersten doppelt umhüllten Kerze mit angenehmer Spitze. Außerdem verwendeten sie als erste Kerze in den USA eine Markierung, die anzeigt, wann die Kerze gelöscht werden muss. Um die Sicherheit ihrer Kerze weltweit zu garantieren, erhielt sie zusätzlich die erste in den USA patentierte Sicherheitsspitze mit Wirbelbeschleunigung. Da Harmony die Unterrichtung sehr am Herzen liegt, gestalteten ihr Ehemann und ihre Familie das erste Onlinevideo, was die korrekte Anwendung von Ohrkerzen zeigt. Ihre Webseite bleibt weiterhin ein Sammelpunkt für die Unterrichtung, Geschichte und Wirksamkeit.

Im endlosen Streben nach den besten Rohmaterialien zur Herstellung der Ohrkerzen fand Harmony eine Familie mit einer ganz ähnlichen Geschichte. Appachi Cotton aus Indien litt unter den Pestiziden und GVO-Samen von Monsanto. Ihr Land, Unternehmen und, wichtiger noch, ihre Familien wurden zerstört.

Appachi Cotton entschied sich dazu, diese Umstände zu verbessern. Gemeinsam mit anderen Familien, Landwirten und Webern, gelang es ihnen, die Kontrolle über ihr Land, ihre Geschichte und ihre Baumwolle zurück zu gewinnen. Im Laufe der Zeit erreichten sie Nachhaltigkeit und sie stellten ihr Land und ihre Tierbestand wieder her. Sie entwickelten sich zu einer Landwirtschaft für zertifizierte Bio-Baumwolle. 2011 trafen Harmony und ihr Mann die Entscheidung, von nun an ihren gesamten Baumwollbedarf von dieser Familiengemeinschaft zu erwerben. Im darauf folgenden Jahr produzierten Harmony und ihre Familien die erste und einzige, ausschließlich aus zertifizierter Baumwolle hergestellte Ohrkerze der Welt.

Die zertifiziert-organischen, nachhaltigen Fair Trade Ohrkerzen von Harmony erhielten auch die Bestätigung durch die entsprechenden Verwaltungsstellen der folgenden Länder: Australien, Brasilien, Costa Rica, Europäische Union, Kolumbien. Zusätzlich wird derzeitig an der Zulassung durch die FDA gearbeitet.

2010 verteilte die FDA insgesamt 17 Warnschreiben an Ohrkerzenhersteller. Hierbei wandte sich die FDA an größere Unternehmen mit Regelungen, die gegen GMP-Richtlinien verstießen. Da Harmony gegen keine GMP-Richtlinien verstieß, weigerte sie sich, diesen Regelungen zuzustimmen. Stattdessen reichten sie und ihr Mann Klage gegen die FDA ein, was sie bis vor das oberste Gericht brachte und sich nun zu einer Bürgerpetition entwickelt hat. Wie auch mit dem DSHEA, pflegt Harmony weiterhin eine gewissenhafte Leidenschaft und Engagement für Freiheit.